5S / 6S

Standardisierung beginnt mit 5S / 6S

Ohne großen Aufwand Standardisierung mittels der Methode 5S / 6S beginnen

Ein mittels 5S / 6S – Methode aufgeräumter Arbeitsplatz oder eine Halle hat unzählige Vorteile: Sie minimiert Suchzeiten – Sie verbesset die Qualität – Sie beschleunigt den Materialfluss – Sie reduziert Bestände – Sie motiviert die Mitarbeiter. Denn jeder arbeitet lieber an einem ordentlichen Arbeitsplatz.

Die 5S / 6S – Methode (Sortieren, Säubern, Stelle hin (Ordnung), Standardisieren, Selbstdisziplin, Sicherheit) kann zum Beispiel in Verbindung mit SMED-Workshops auch als Keimzelle für die Einführung einer Lean – Philosophie im Unternehmen dienen. Außerdem zeigt die jährlich durchgeführte Gallup-Studie zum Engagement-Index: Es ist höchste Zeit, etwas für die Mitarbeiterbindung zu unternehmen und die Mitarbeiter mit ihren Vorschlägen und Ideen in die Prozesse einzubeziehen. Denn die Produktionsleistung engagierter und sich wertgeschätzt fühlender Mitarbeiter steigt deutlich.

Durchführung von 5S / 6S

Die Umsetzung der 5S / 6S – Methode beginnt bei TimeStudy mit einem Audit zur Erfassung des Ist-Zustandes. Danach coachen wir gerne Ihre Mitarbeiter und geben Ihnen die notwendigen Formblätter zur Umsetzung an die Hand.

  1. Dann wird aufgeräumt, aussortiert, verschrottet und geordnet. Offene Regale und Stellplätze werden aufgestellt, angelegt, beschriftet und für die Werkzeuge werden Shadowboards eingerichtet. Alle notwendigen Maßnahmen für die Standardisierung werden in einem Maßnahmenkatalog mit klaren Verantwortlichkeiten erfasst.

Für die Standardisierung der Prozesse können weitere einfache und wirkungsvolle Lean-Methoden zur Anwendung kommen: SMED-Workshops zur Verkürzung der Rüstzeiten, Line Balancing zum optimalen Austakten der Montagelinien, die optimale Gestaltung der Arbeitsplätze zur Verkürzung von Montagezeiten usw.

Die konsequente Umsetzung des 5S / 6S – Konzeptes bringt in kurzer Zeit:
  • die Vermeidung von Verschwendung
  • ergonomisch optimierte und sichere Arbeitsplätze
  • die Erhöhung der Produktivität durch Reduzierung von Störungen
  • die Senkung von Vorbereitungs- und Rüstzeiten
  • die Erhöhung der technischen Verfügbarkeit der Maschinen und Anlagen
  • die Reduzierung von Fehlern und damit die Erhöhung der Qualität
  • die Erhöhung der Kundenzufriedenheit

Ein funktionierendes 5S / 6S – Konzept ist die Basis für Standardisierung, kontinuierliche Verbesserung und eine bessere Flächennutzung.

Der große Vorteil: Die 5S / 6S – Methode kann ohne großen Aufwand direkt eingeführt werden.

Zeitdaten mit Zeitbausteinen modellieren

Zeitaufnahmen und Zeitbausteine zur einfachen Arbeitsplanung

Neben einer elektronischen Erfassung von Zeitaufnahmen verfügt TimeStudy über ein Zeitbausteine-Tool. Die Arbeitsplanung lässt sich dadurch mit TimeStudy T1 schneller und zuverlässiger als mit dem herkömmlichen REFA-Aufnahmebogen durchführen. Es können beliebig viele Zeitbausteine hinzugefügt werden. Außerdem wird das Modul „Zeitbausteine“ im Rahmen der Berechnung der Prämienhöhe für das Prämienentlohnungssystem eingesetzt. Ebenso werden die Daten für Kalkulationen, die Erstellung von Angeboten und die Bewertung von Rationalisierungsvorhaben genutzt. Die Auswertungen werden durch klar gegliederte, anschauliche Grafiken unterstützt.

Die detaillierte Erfassung der Zeitdaten wird sehr erleichtert. Die Auswertung ist schnell und nach kurzer Einarbeitungszeit von den Mitarbeitern durchführbar. Innerhalb kurzer Zeit ist die komplette Kalkulation für viele Prozesse fertig. Das Unternehmen verfügt damit über ein zentrales Datenbanksystem, das jederzeit abrufbar ist.

Die Vorgehensweise ist wie folgt:

  • Durchführung von Zeitaufnahmen mit dem Basismodul
  • Aufnahme und Auswertung an einem Gerät
  • Direkt aus dem Basismodul können die ermittelten Ablaufabschnitte aus den Zeitaufnahmen den Zeitbausteinen zugeordnet werden
  • Auswertungsergebnisse werden an ein integriertes, zentrales Datenbanksystem übertragen, damit die Daten zentral verwaltet werden können und über das Netzwerk zur Verfügung stehen
  • Im Modul Zeitbausteine werden die Planzeiten kalkuliert

Zwar werden in vielen Unternehmen Planzeiten erarbeitet, aber es ist oft schwierig, die Bausteine wiederzufinden und teilweise sind aufwendige manuelle Berechnungen notwendig. Das entfällt mit dem TimeStudy-Tool. Denn da sich Lieferprozesse aus vielen kleinen, sich immer wiederholenden Schritten zusammensetzen, und damit nicht immer wieder neue Zeitaufnahmen durchgeführt werden müssen, ist das Anlegen von Zeitbausteinen in einer Datenbank besonders sinnvoll.

Rüstworkshop in Dortmund

Anlagenverfügbarkeit erhöhen

Zu unserem Rüstworkshop in Dortmund am 23.11.2018 laden wir Sie herzlich ein. Dieser Praxis SMED Workshop findet in einer Werkstatt des Berufsför­derungswerks (BFW) statt. Dort können Sie direkt verfolgen, wie durch eine Optimierung des Rüstvorgangs mittels technischer und organisatorischer Maß­nahmen die Anlagenverfüg­barkeit und somit die Produk­tivität erhöht wird.

Herstellkosten senken

Nach einer Rüstzeitoptimierung zeigt sich außerdem immer wieder, dass mit standardisierten Abläufen Fehler reduziert und Herstellkosten gesenkt werden konnten. Denn eine Rüstzeitoptimierung führt zu geringeren Beständen, kürzeren Durchlaufzeiten, mehr Flexibilität und Wettbewerbs­fähigkeit. Das heißt auch – Sie können Ihre Kunden schneller bedienen.

Um einen Rüstvorgang zu analysieren ist die TimeStudy T1-Videoanalyse eine effektive Hilfe. Wir filmen im Workshop mit einer ActionCam, das heißt ein Mitarbeiter des BFW filmt selbst und zwar nur seinen Arbeitsvorgang bzw. Rüstvorgang an einem Bearbeitungszentrum – er wird nicht gefilmt. – Diese Vorgehensweise erhöht grundsätzlich die Akzeptanz für Videoanalysen. – Währenddessen fertigen Sie als Teilnehmer ein Spaghetti-Diagramm an, damit wir die Laufwege des Mitarbeiters dokumentieren können. Anschließend werten wir die Aufnahme gemeinsam mit der TimeStudy T1 Videoanalyse aus, so dass Sie in diesem Workshop das Schnelle Rüsten und dessen Optimierung unter Praxisbe­dingungen lernen können.

Umsetzung direkt starten

Damit Sie in Ihrem Unternehmen sofort mit der Umsetzung starten können, erhalten Sie nach dem Workshop ein Excel-Template zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung eines SMED Workshops. Außerdem können Sie die TimeStudy-Videoanalyse-Software für drei Monate kostenlos testen.

Der Workshop findet von 09:00 Uhr bis 16:30 Uhr statt. Bei Anmeldung bis zum 12.10.18 erhalten Sie 50 Euro Frühbucherrabatt. Danach beträgt die Teilnahmegebühr 347,00 Euro zzgl. MwSt.. Der Preis versteht sich inklusive Pausenerfrischungen und Mittagessen.

Lesen Sie hier mehr – oder melden Sie sich direkt an.

Daten für Kalkulation, Fertigung und als Vorgabezeiten

Daten für die Kalkulation und Fertigung oder als Vorgabezeiten

Sie benötigen Daten für die Kalkulation und Fertigung oder als Vorgabezeiten für das ERP/PPS-System (z.B. SAP)? Mit der Videoanalyse geht das sehr schnell und der Aufwand für die (ERP-) Datenermittlung wird erheblich reduziert, denn je nach Verwendungszweck der Daten sind wenige Messwerte ausreichend. Statt der klassischen Zeitaufnahme nach REFA mit unzähligen Wiederholungen führt TimeStudy mit seiner T1 Videoanalyse eine turboschnelle Datenermittlung durch. Die Mitarbeiter werden weniger belastet und gleichzeitig werden die Kosten durch die lediglich kurze Anwesenheit des Zeitnehmers im Rahmen gehalten.

Bei nicht entlohnungsrelevanten Zeitdaten muss der Aufwand einer klassischen Zeitaufnahme nach REFA nicht betrieben werden. Wenn die Daten z. B. nur für die Kalkulation ermittelt werden, reichen meist wenige Messwerte für einen genügend genauen Durchschnitt – vielleicht sogar eine einzige Beobachtung des Prozesses.

Bei der Auswertung kann direkt definiert werden, welche Prozessbestandteile notwendig sind und welche durch organisatorische oder investive Maßnahmen entfallen können. Hierdurch bekommen Sie von uns nicht nur die zukünftigen Kalkulationsdaten, sondern zusätzlich eine Schwachstellenanalyse.

Die Turbo-Datenermittlung nach TimeStudy besteht aus vier Schritten: dem Abstimmungsworkshop, dem Filmen der Prozesse, der Auswertung der Filme im Büro und der SAP-fähigen Datenaufbereitung und -übergabe.

Sind Sie interessiert? Lesen Sie hier Ausführlicheres.

Praxis SMED-Workshop

Prozessoptimierung ganz praktisch

In einem TimeStudy Workshop zum Thema Videoanalysen richtig einsetzen“ (28.09.2018 in Lünen)  oder in einem Rüstworkshop/SMED-Workshop (23.11.2018 in Dortmund) profitieren Sie von der praktischen Vermittlung der Inhalte.

Bei der Anwendung der Videoanalyse ist es zum Beispiel ausgesprochen wichtig, dass die Mit­arbeiter von Beginn der ersten Planung an mit einbezogen werden. Zum Hineinschnuppern in die Thematik und um eventuelle Vorbehalte abzubauen, bietet sich zum Beispiel ein solcher Praxis Workshop an.

Denn die Videoanalyse ist ein äußerst wirkungsvolles Tool zur Prozess­optimierung, da versteckte Potentiale durch die Visualisierung und anschließende Auswertung bzw. Diskussion sichtbar werden. Wenn Sie eine ActionCam nutzen, legen Sie den Fokus komplett auf den Arbeitsvorgang und die Anonymität der Mitarbeiter bleibt gewahrt.  Wir zeigen Ihnen im Workshop, wie Sie die Potentiale bewerten, wie Sie mit dem TimeStudy-Tool  Arbeitsanweisungen und Lehrfilme (Best Practice) erstellen und demonstrieren die Möglichkeit einer ergonomischen Betrachtung des Arbeitsplatzes mit den zuvor gefilmten Prozessschritten.

Auch um einen Rüstvorgang zu analysieren ist die Videoanalyse eine effektive Hilfe. Daher filmen wir im SMED-Workshop einen Rüstvorgang an einem Bearbeitungszentrum im Berufsförderungswerk Dortmund und fertigen ein Spaghetti-Diagramm an. Anschließend werten wir die Aufnahme mit der TimeStudy T1 Videoanalyse aus, so dass Sie in diesem Workshop das Schnelle Rüsten und dessen Optimierung unter Praxisbe­dingungen lernen können. Denn im Unternehmensalltag zeigt sich immer wieder, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ist und dass nur gut vorbereitete Teams mit standardisierten Abläufen die Zielvorgaben erreichen.

Lesen Sie mehr zu den TImeStudy-Workshops. Oder melden Sie sich gleich hier an.

 

Mit Videoanalysen Prozesse auswerten

Mit Videoanalysen effektiv Prozesse auswerten

Mit Videoanalysen effektiv Prozesse auswerten, ergonomische Bewertungen durchführen und Maßnahmen finden. Sie sehen durch eine Videoanalyse, welche Potentiale noch in den Produktionsvorgängen stecken.

Denn versteckte Potentiale werden eindrucksvoll sichtbar gemacht. Zum Beispiel, wie viel der Mitarbeiter tatsächlich laufen muss, um seine Arbeit zu verrichten. Denn Wegezeiten sind eine der häufigsten Verschwendungsarten nach dem Lean-Gedanken. Durch eine konsequente Reduzierung von Wege-, Warte- und Transportzeiten mittels Um- oder Neuorganisation und durch die Optimierung des Materialflusses können die Durchlaufzeiten erheblich verringert werden. In der Regel weisen die Analysen Potentiale von 30 % und mehr auf. Für die Erschließung dieser Potentiale werden in Workshops gemeinsam mit den Mitarbeitern Ideen und Maßnahmen entwickelt. Schließlich soll die Nachhaltigkeit der Optimierung gesichert werden.

Falls es Bedenken zum Datenschutz gibt, können auch ActionCams eingesetzt werden, bei denen der Fokus rein auf dem Arbeitsvorgang liegt. Denn hiermit filmen die Mitarbeiter selbst und werden nicht gefilmt.

Was kann die Videoanalyse?

Sie können die Auswertung einfach am Bildschirm vornehmen und Prozessabläufe bewerten, Schwachstellen erkennen, Optimierungspotentiale bestimmen. Dann können Sie Ideen zur Verbesserung hinterlegen: EKUV, VA, NVA, Waste — und diese im Team beraten. Die Videoanalyse ist perfekt für KVP- und Rüstworkshops, um Abläufe zu besprechen. Es gibt keine Diskussionen mehr, da alles bildlich festgehalten wurde. Sie sehen genau, wie lange welcher Ablauf dauert und wo Sparpotential vorhanden ist. Sie können die Arbeit standardisieren und Lehrfilme, Best Practice, Produktbeschreibungen sowie Arbeitsschutzanweisungen erstellen. Außerdem ist der Export in individuelle Excel-Vorlagen möglich.

Mit der TimeStudy T1 Videoanalyse kann zusätzlich die körperliche Belastung ausgewertet werden. Für die Bewertung können Sie die bei der Videoanalyse definierten Prozessschritte nutzen, indem Sie dazu die Belastungsparameter auswählen. Sie können im Menü einstellen, nach welcher Methode – „Heben-Tragen-Halten“ (HTH), „Ziehen-Schieben“ oder „Kobra“ Sie die Ergonomie-Bewertung durchführen möchten. Die beiden Leitmerkmal-Methoden (HTH) und (Ziehen-Schieben) werden bei Tätigkeiten angewandt, die auf diesen Merkmalen beruhen. Das Multiple Lasten-Tool, die Kobra-Methode, wird ausgewählt, wenn eine Kombination aus Umsetzen, Heben, Tragen, Ziehen und Schieben zum Einsatz kommt. Lesen Sie hier mehr zum Thema „Ergonomie am Arbeitsplatz“.

Testversion der TimeStudy Software

Haben Sie schon einmal eine Testversion der TimeStudy Software heruntergeladen und damit Zeitaufnahmen oder Videoanalysen gemacht? Nach dem Herunterladen haben Sie 31 Tage Zeit, die Software vollumfänglich zu testen und z. B. erste Prozessoptimierungen vorzunehmen.

TimeStudy T1 ist eine MS-Office basierte Lösung und kann unter MS-Office 2007 / 2010 / 2013 und 2016 in der 32- oder 64-bit Version installiert werden. Falls auf Ihrem Rechner kein MS-Access installiert ist, wird automatisch das MS-Access-Runtime-Modul installiert, so dass Sie keine weitere Software benötigen. Durch die bekannte Windows-Oberfläche und den Process Flow ist die Software leicht und intuitiv zu bedienen.

Sollte die Testversion der TimeStudy Software Sie überzeugen, können Sie beim Erwerb die mit der Demo-Version erhobenen Daten vollständig übernehmen und weiterverarbeiten.

Hier können Sie Testversion der TimeStudy Software herunterladen.

Melden Sie sich zu unseren Workshops an:

  • 21.09.18: Praxis SMED Workshop in Dortmund
  • 28.09.18: Wie setze ich die Videoanalyse richtig ein? (inkl. ergonomischer Bewertung)
Ergonomie-Bewertung mit der TimeStudy Videoanalyse

Ergonomie-Bewertung mit der TimeStudy Videoanalyse

Ergonomie am Arbeitsplatz

Die Ergonomie-Bewertung mit der TimeStudy Videoanalyse ist ein neues Feature im Videoanalyse-Tool: Im Rahmen des „Projekts Digilog“ forscht TimeStudy mit verschiedenen Partnern, u. a. der Uni Duisburg-Essen, zum Thema „Zukunft der Arbeit“. Hierbei steht die körperliche und digitale Belastung der Beschäftigten im Fokus, und TimeStudy ist für die Erfassung mit modernen Hilfsmitteln zuständig.

Beschäftigte sind vielen physischen Belastungen im Arbeitsalltag ausgesetzt. Neben Kälte, Hitze, Staub, Schmutz, Rauch, Gasen, Arbeit im Stehen etc. ist es besonders das Heben und Tragen schwerer Lasten, aber auch das Ziehen und Schieben von Lasten, das, je nach persönlicher Veranlagung und auch nach Gefährdungsfaktoren am Arbeitsplatz, die Gesundheit des Einzelnen beeinträchtigen kann. Daher ist die Anpassung der Arbeit an die Fähigkeiten und Eigenschaften des Menschen notwendig = Ergonomie.

Ungesunde Haltungen kosten 40 % Energie

Ein Beschäftigter kann nur dann eine gute Arbeitsleistung erbringen, wenn das Unternehmen seiner Verantwortung zu einem menschengerechten, sicheren Arbeitsplatz nachkommt und der Beschäftigte selbst Verantwortung für sich und sein Handeln übernimmt. Wer bei der Arbeit ungesunde Haltungen aufgrund der Gegebenheiten einnehmen muss oder von sich aus einnimmt, verliert 40 % seiner Energie, die dann nicht mehr für die Arbeit zur Verfügung steht.

Ergonomie-Bewertung mit der TimeStudy Videoanalyse

Für die Bewertung können die bei einer Videoanalyse definierten Prozessschritte genutzt werden. Passend dazu wählt man die Belastungsparameter im Dropdown-Menü aus. Sie können auswählen, nach welcher Methode – Multiples Lastentool (Kobra), LMM (Leitmerkmal-Methode Ziehen-Schieben) oder HTH (Heben-Tragen-Halten) Sie die Ergnomie-Bewertung durchführen möchten.

Die Auswertung der beiden Leitmerkmal-Methoden „Heben-Tragen-Halten“ und „Ziehen-Schieben“ erfolgt anhand von vier Leitmerkmalen:

  • Zeitdauer/Häufigkeit
  • Lastgewicht
  • Körperhaltung
  • Ausführungsbedingungen

Die festgestellten Werte zum Lastgewicht, zur Körperhaltung und zu den Ausführungsbedingungen werden mit der Zeitdauer multipliziert und man erhält einen Punktwert anhand dessen die Bewertung vorgenommen wird. Bei der Leitmerkmal-Methode für „Ziehen-Schieben“ ist zusätzlich das Transportmedium sowie die Anforderungen an die Positioniergenauigkeit der bewegten Last für die Bewertung wichtig.

Das Multiple Lasten-Tool, die Kobra-Methode, wird hingegen angewandt, wenn eine Kombination aus Umsetzen, Heben, Tragen, Ziehen und Schieben den Schwerpunkt darstellt. Sie basiert auf den beiden Leitmerkmalmethoden Heben-Halten-Tragen und Ziehen-Schieben. Sie wurde in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) entwickelt.

Möchten Sie mehr wissen? Dann rufen Sie uns gerne unter 02306 / 9254 000 an oder schreiben Sie uns.

Hier können Sie mehr zum Thema lesen

Melden Sie sich zu unseren Workshops an:

  • 21.09.18: Praxis SMED Workshop in Dortmund
  • 28.09.18: Wie setze ich die Videoanalyse richtig ein? (inkl. ergonomischer Bewertung)

 

Die nächsten Praxis Workshops

Die nächsten Praxis Workshops

Praxis Workshops

Die nächsten Praxis Workshops von TimeStudy werden am 21. und 28. September 2018 stattfinden. Sie können sich gerne ab sofort anmelden.

SMED-Workshop

Am 21.09.2018 geht es in unserem Praxis SMED-Workshop im BFW (Berufsförderungswerk) in Dortmund wieder um das Schnelle Rüsten (SMED). Im Unternehmensalltag zeigt sich immer wieder, wie wichtig das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ist und dass nur gut vorbereitete Teams mit standardisierten Abläufen die Zielvorgaben erreichen. Während des Workshops können Sie praktisch erleben, wie durch eine Optimierung des Rüstvorgangs mittels technischer und organisatorischer Maß­nahmen die Anlagenverfüg­barkeit und somit die Produk­tivität erhöht wird.

Da der Datenschutz immer mehr in den Fokus gerät, aber für die Analyse eines Rüstvorgangs die Videoanalyse ein optimales Medium ist, setzen wir immer häufiger eine ActionCam ein. Im Workshop filmt ein Mitarbeiter des BFW mit einer ActionCam den Arbeitsvorgang – er selbst wird nicht gefilmt. Das wahrt erstens seine Anonymität und zweitens spart es personelle Ressourcen, da keine weitere Person den Vorgang aufnehmen muss.

Anschließend werten wir die Aufnahme aus und optimieren den Vorgang, so dass Sie in diesem Workshop das Schnelle Rüsten und dessen Optimierung unter Praxisbe­dingungen lernen können.

Videoanalyse-Workshop

Am 28.09.2018 bietet TimeStudy für nur 99 € einen Videoanalyse-Workshop an, um Ihnen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Videoanalyse vorzustellen.

TimeStudy führt seit vielen Jahren Prozessoptimie­rungen durch und kombiniert innovative Methoden der Datenermittlung mit der Möglichkeit, schnell und ohne Umwege Potentiale sowie Optimierungsmöglichkeiten zu iden­tifizieren und darzustellen.

Im Workshop zeigt Herr Eul von TimeStudy Ihnen, wie Sie die Potentiale bewerten, wie Sie mit dem TimeStudy-Tool Arbeitsanweisungen und Lehrfilme (Best Practice) erstellen und er führt außerdem eine ergonomische Betrachtung eines Arbeitsplatzes durch. Denn der moderne Arbeits­platz sollte ergono­misch optimiert sein, weil gesunde und motivierte Mitarbeiter das höchste Gut eines jeden Unternehmens sind.

Für die ergonomische Betrachtung ist selbstverständlich das Filmen mit einer herkömmlichen Videokamera notwendig. Ohne die ergonomische Betrachtung kann aber gut eine ActionCam eingesetzt werden, was wir Ihnen auch gerne zeigen möchten. Hier filmt der Mitarbeiter nur den Arbeitsvorgang und wird nicht selbst gefilmt.

Lesen Sie mehr zu den nächsten Praxis Workshops.

Zeitaufnahmen mit dem TimeStudy Basismodul per Tablet PC

Zeitaufnahmen rationell und einfach durchführen

Sie wollen oder müssen Zeitaufnahmen durchführen und sind auf der Suche nach einem passenden Tool?

Das TimeStudy Basismodul ist eine einfach zu handhabende Software, die REFA, Lean und MTM verbindet und auf allen Standard-Laptops, Desktop-PCs und modernen Windows-Tablets eingesetzt werden kann. Aufnahme und Auswertung erfolgen dabei an einem Gerät. Das Tool ist leicht zu bedienen und äußerst praxisgerecht, da die direkte Office-Anbindung die Handhabung des Tools vereinfacht. Die Zeitaufnahmen erfolgen nach REFA, außerdem sind Verteilzeit­aufnahmen durchführbar. Die Software verfügt über umfangreiche Berichte und grafische Auswertungen. Die Datenerfassung ist mit bis zu fünf Uhren möglich, rationell gestaltet und hervorragend strukturiert, denn ein Process Flow führt zeitsparend durch das Programm.

Nach erfolgter Auswertung der Zeitaufnahmen können Sie alle Berichte mit dem Excel-Exportkonfigurator sofort in Ihre firmenspezifischen Vorlagen exportieren. Außerdem gibt es Zusatzmodule für Videoanalysen, Multimomentstudien, Zeitbausteine und Line Balancing. Der Datenexport, z. B. in das TimeStudy Modul Zeitbausteine für die Zeitdatenverwaltung und Prozessmodellie­rung/Kalkulation, ist sehr einfach.

Im Automodus können automatisch die nächsten Ablaufabschnitte ausgewählt werden, ohne dass vorher eine Ablaufanalyse durchgeführt werden müsste, und während der Zeitaufnahmen können Kommentare mit Tastatur, Stift (beim Tablet-PC) oder Maus hinterlegt werden. Es gibt Shortcuts für häufig benutzte Tastenkombina­tionen, und alle Informationen stehen sofort in digitaler Form zur Verfügung.

Herausragend ist, dass bei der Nutzung über einen Tablet-PC mit dem Windows-Journal handschriftliche Notizen zur Analyse erfasst und mit der integrierten Spracheingabe Prozessschritte eingelesen werden können.

Die Auswertung der Zeitaufnahmen erfolgt über integrierte Standardreports nach REFA und Lean, aber ein Datentransfer in .xls, .rtf und .txt ist möglich. Verbesserungsmaßnahmen und Potentiale aus den einzelnen Analysen werden sehr transparent und nachvollziehbar dargestellt. Vorteilhaft ist ebenfalls die Erstellung von Arbeitsan­weisungen.

Lesen Sie mehr zum Thema oder sprechen Sie uns an: 02306 / 9254 000.