Rüstzeitoptimierung durch Schnelles Rüsten – SMED

Die Rüstzeitoptimierung durch Schnelles Rüsten – SMED (Single Minute Exchange of Dies) genannt – reduziert die Rüstzeit von Maschinen. Indem Rüstzeiten auf unter 10 Minuten gesenkt werden, wird die wirtschaftliche Produktion kleiner Losgrößen in modernen Fertigungsunternehmen ermöglicht und erst rentabel. Durch lange Maschinenstillstände wird dies verhindert, da zu hohe Kapazitäten beansprucht werden.

Mittels einer intelligenten Organisation, Teamarbeit und standardisierter Abläufe wird die Rüstzeitoptimierung durch SMED erfolgreich im Unternehmen implementiert, da sie Stillstände entscheidend reduziert und so die Reaktionsmöglichkeit auf Kundenanfragen erhöht.

Die Maschinenstillstandzeiten werden mittels SMED, je nach Ausgangslage um mindestens 25 %, gesenkt. Das steigert die Produktivität und reduziert Lagerbestände, da kleine Losgrößen wirtschaftlicher werden. Denn es müssen nicht mehr große Mengen auf Lager produziert werden. Die Maschinen stehen durch SMED nicht lange für den Werkzeugwechsel still. Daher beschleunigt Schnelles Rüsten den gesamten Produktionsfluss, da weniger halbfertige Erzeugnisse zwischen den Arbeitsstationen lagern.

Zudem optimiert SMED die Durchlaufzeiten und lastet Kapazitäten besser aus, wofür eine Unterteilung in internes (Maschinenstillstand) und externes Rüsten (während die Maschine arbeitet) stattfindet. Die am Ende der Rüstzeitoptimerung durch Schnelles Rüsten – SMED erfolgenden standardisierten Abläufe reduzieren zudem Fehler und senken die Herstellkosten.

SMED – Workshop

Wenn Sie die TimeStudy T1 Videoanalyse für Rüstworkshops einsetzen, wird jede Art der Verschwendung auf Basis der Videos visualisiert. Das vereinfacht eine Analyse im Team. Sie legen Maßnahmen fest und gruppieren sie nach der Methode der EKUV-Analyse (Eliminieren, Kombinieren, Umstellen, Vereinfachen). So können Sie die Ergebnisse des SMED Workshops zugleich repräsentativ für die Bereichs- oder Geschäftsleitung darstellen.

Wir informieren Sie gern ausführlich, kostenlos und unverbindlich.

Zeitaufnahmen nach REFA oder Lean

Das TimeStudy Basismodul verbindet verschiedene Themen/Einsatzmöglichkeiten. Es ist ein Tool, das Sie sowohl nach REFA, als auch in Lean- und KVP-Projekten einsetzen können, und mit dem die Aufnahme und Auswertung an einem Gerät erfolgt.

Das TimeStudy Basismodul verbindet REFA, Lean und MTM. Die Datenerfassung ist mit bis zu fünf Uhren möglich, rationell gestaltet und hervorragend strukturiert. Denn ein Process Flow führt Sie zeitsparend durch das Programm. Es ermöglicht:

  • Zeitaufnahmen nach REFA
  • Ablaufanalysen nach REFA
  • Verteilzeitstudien nach REFA
  • Multimomentaufnahmen nach REFA
  • LEAN-Projekte, z.B. Rüstworkshops und Wertstromanalysen
  • Planzeitbildung

Die Zeitaufnahmen erfolgen nach REFA, so sind auch Verteilzeit­aufnahmen durchführbar. Es verfügt über integrierte Berichte und grafische Auswertungen mit einer direkten Office-Anbin­dung. Besonders praktisch ist der direkte Datenexport nach MS Excel, der das Erstellen von firmenspezifischen Berichten oder Diagrammen ermöglicht und der einfache Export in das optionale Modul Zeitbausteine für Austaktung, Zeitdaten­verwaltung und Prozessmodellierung oder Kalkulation.

Im Automodus können Sie automatisch die nächsten Ablaufabschnitte auswählen und während der Zeitaufnahme Kommentare mit Tastatur, Stift (beim Tablet-PC) oder Maus hinterlegen. Es gibt Shortcuts für häufig benutzte Tastenkombina­tionen, und alle Informationen stehen sofort in digitaler Form zur Verfügung.

Für die Zeitaufnahmen nach REFA oder Lean können Sie auch Maßnahmen zur Optimierung der Prozessabläufe direkt nach der Zeitaufnahme oder Prozessanalyse in TimeStudy-T1 anlegen.

Jedem Ablaufabschnitt/Prozessschritt können mehrere Maßnahmen zugeordnet werden. Die Maßnahmen können durch Anwendung der EKUV-Definitionen gruppiert werden. Durch einen Klick auf das Print-Icon werden die hinterlegten Maßnahmen direkt in eine Excelvorlage exportiert, in der die Maßnahmen angepasst, ergänzt und vervollständigt werden können. (EKUV: E=Eliminieren, K=Kombinieren, U=Umstellen, V=Vereinfachen)

Erfahren Sie mehr und sprechen Sie uns an.

TimeStudy Software

Software zur Produktionsoptimierung

Die Software zur Produktionsoptimierung von TimeStudy umfasst sechs eng miteinander verbundene Module – die Grundlage ist das Basismodul. Damit werden alle wesentlichen Aufgabenstellungen im Bereich Zeiterfassung und Optimierung auf Basis von Zeitdaten abgedeckt.

Wenn sich Entlohnungs­fragen stellen, Sie Ablaufanalysen, Vorgabezeiten, Verteilzeitstudien, Multimomentaufnahmen, Zeiten für REFA-konforme oder Lean-Projekte (Rüstworkshops und Wertstromanalysen) ermitteln müssen, Linien austakten oder Zeitdaten zu Planzeiten (Zeitbausteinen) zusammenfassen wollen, dann können Sie Zeitaufnahmen rationell mit dem TimeStudy Basismodul durchführen.

Wie funktionieren Zeitaufnahmen mit der TimeStudy Software?
Datenerfassung:
  • Idealerweise mit Tablet-PC
  • Eingaben mit Tastatur, Stift oder Maus
  • Bis zu 5 Uhren gleichzeitig
  • Ohne Vorbereitung sofort einsatzbereit
  • Im Automodus automatisch den nächsten Ablaufabschnitt anwählen
  • Shortcuts für häufig benutzte Tastenkombinationen
REFA-Anforderungen:
  • Unveränderliches Uhrprotokoll
  • Mitlaufender Epsilonwert
  • Erweiterte Ablaufabschnittsbeschreibung, Einflussgrößen, Bezugsmengen
Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für die Videoanalyse?
  • Untersuchung logistischer Prozesse (z.B. Materialbewegungen, Liegezeiten, Umlagerungen, Wegezeiten, Auslastung von Transportmitteln usw.)
  • Untersuchungen technischer Prozesse (z.B. schnell ablaufender und störanfälliger Prozesse)
  • Untersuchungen von Rüstprozessen und Arbeitsabläufen in der Fertigung und Montage
  • Standardisieren von Arbeitsabläufen durch visuellen Wissenstransfer (Lehrfilme)
  • > Filmen per ActionCam mit Fokus auf den Händen oder nachträgliche automatische Verpixelung von Gesichtern und Köpfen
Auswertung von Zeitaufnahmen und Videoanalysen:
  • Integrierte Standardreports nach REFA und Lean
  • Datentransfer in .xls, .rtf und .txt
  • Verwendung eigener firmenspezifischer Excelvorlagen via Excel-Exportkonfigurator
  • Erstellung von Arbeitsanweisungen
Sprachen:
  • Deutsch, Englisch, Polnisch
  • Weitere Sprachen jederzeit möglich
Process Flow: Zeitaufnahmen nach REFA oder LEAN

Einfach anklicken und zur gewünschten Aktion gelangen –

So kann jeder Mitarbeiter Zeitaufnahmen oder Videoanalysen durchführen.

 

 

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an – Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich.

SMED - TimeStudy T1 Treppenstufendiagrammnach einer SMED-Analyse

SMED – Den Fertigungsfluss aufrecht erhalten

SMED – Den Fertigungsfluss aufrechterhalten, indem Rüstzeiten im Sinne von SMED (Single Minute Exchange of Die – Werkzeugwechsel im einstelligen Minutenbereich) reduziert werden. Denn das Unternehmen will doch gerade in diesen kostenintensiven Zeiten besser im Wettbewerb bestehen. Dabei sind weniger unproduktive Maschinenstillstandzeiten und schnelle, sichere, effiziente Produktionswechsel das Ziel, das Sie mit technischen und organisatorischen Maß­nahmen erreichen können. Genau dies soll dazu führen, dass Sie weniger Stress haben, und deshalb ist die richtige Team-Kommunikation und Vorbereitung sehr wichtig.

Was bringt SMED?

Rüstzeiten optimieren heißt Leistungs­steigerungen in der Produktion zu erreichen, indem Losgrößen reduziert, die Durchlaufzeit optimiert, Kapazitäten ausgelastet und die Produktionskosten minimiert werden. Denn standardisierte Abläufe reduzieren Fehler und senken Herstellkosten.

SMED – das Schnelle Rüsten – ist somit eine wirkungsvolle Maßnahme, um dauerhaft mehr Output zu erreichen. TimeStudy zeigt Ihnen (im Idealfall mittels Videoanalyse), wie Sie in kürzester Zeit mit Ihrem Team die OEE (Gesamtanlageneffektivität) und somit die Produktivität erhöhen können. Denn je länger der Maschinenstillstand dauert, desto kostenintensiver ist er.

Wichtig ist das Unterteilen des Rüstprozesses in internes (Maschine nicht in Betrieb) und externes Rüsten (Maschine in Betrieb). Und Rüstwagen sowie Werkzeugvorlagen zur schnellen Auffindbarkeit der erforderlichen Gegenstände bieten viele Vorteile, um den Arbeitsplatz effizienter, ergonomischer, sicherer und damit produktiver zu gestalten.

Ergebnis von SMED

Sie steigern durch SMED die Maschinen­verfügbarkeit und erreichen hierdurch eine Pro­duktivitätssteigerung von mindestens 30% (je nach Ausgangssituation auch mehr). Somit sinken die Kosten, die Lieferzeiten für Ihre Kunden verkürzen und die Umlaufbestände reduzieren sich.

Sehen Sie unsere kurzen YouTube-Filme:

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder fragen Sie einen SMED-Workshop an.

Modellieren von Zeitdaten Zentrale Verwaltung von Zeitdaten

Modellieren von Zeitdaten

Das Modellieren von Zeitdaten gelingt mit dem TimeStudy Zeitbausteine Tool, d. h. den Planzeiten nach REFA. Und dabei ist es egal, woher Ihre Zeitdaten stammen. Wir finden eine Lösung, wie wir sie in TimeStudy-T1 Zeitbausteine importieren können.

Ihr Vorteil ist, dass Sie die Daten zu Zeitbausteinen, also Planzeiten, zusammenfassen und zentral verwalten können. Damit lassen sich Ihre Produktionslinien sehr schnell austakten und Sie können leicht auf Änderungen reagieren. Jeder Einzelzeit aus den Zeitaufnahmen können Sie bis zu fünf Einflussgrößen zuordnen. Denn auf Basis der automatisch berechneten Werte können Planzeiten für die Berechnung von Kalkulationen verwendet werden, denen keine gemessenen Zeiten aus Zeitaufnahmen zugrunde liegen. Die berechneten Planzeiten können Sie ebenfalls für Prozesszeiten nutzen, zu denen keine realen Zeitaufnahmen vorhanden sind. Das bedeutet, dass Planzeiten besonders für neue Kalkulationen oder für neu zu erstellende Arbeitsplanzeiten sehr effizient sind.

Ideal ist das Zeitbausteine Tool auch, wenn Sie alle Fertigungs- und Montagedaten überblicksartig und grafisch aufbereitet zur Verfügung haben möchten. Außerdem lassen sich damit visualisierte, digitale Arbeitsanweisungen, Arbeitspläne und Montageanweisungen erstellen, die Sie, zum Beispiel zur Einarbeitung neuer, noch deutschlernender Mitarbeiter, automatisch in gängige Sprachen übersetzen lassen können.

Prozessorientierte Zeitaufnahmen und ein Tool, das die Gegebenheiten eindeutig veranschaulicht, helfen Ihnen dabei, Ihre Prozesse so zu gestalten, dass Sie stets den Überblick behalten.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie genauere Informationen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

SMED - TimeStudy T1 Treppenstufendiagrammnach einer SMED-Analyse

SMED Workshop

Vor einem SMED Workshop findet man häufig folgende Situation im Unternehmen: Der Kunde möchte mehr Produktvarianten, wünscht sich eine höhere Flexibilität und schnellere Lieferzeit. Während der Controller darauf drängt, Kosten zu sparen, die Maschinenlaufzeiten zu erhöhen, die Rüstzeiten zu senken und die Kundenwünsche zu erfüllen. Und Sie? Sie müssen schnell sein und die Maschinen häufig umrüsten, damit Sie alle Wünsche erfüllen können. Denn die Maschinen sollen möglichst durchgehend laufen und es soll gleichzeitig wenig kosten.

Hier kommt SMED ins Spiel. Das bedeutet „Single Minute Exchange of Die“ und heißt übersetzt: „Werkzeugwechsel im einstelligen Minutenbereich“.  SMED oder Schnelles Rüsten bedeutet, dass das Austauschen von Vorrichtungen beim Rüstvorgang weniger als 10 Minuten dauert. SMED wird angewendet, um Rüstzeiten nachhaltig nach einem standardisierten Verfahren im Team zu optimieren. Das kann in einem SMED Workshop erlernt werden.

Wichtig ist, die Durchlaufzeit zu betrachten. Das ist die Zeitspanne zwischen der ersten Materialentnahme bei der Fertigung und der Übergabe des Erzeugnisses an den Auftraggeber oder das Absatzlager. Denn die Durchlaufzeit ist die Gesamtdauer für die Erledigung einer Aufgabe, die Summe aus Bearbeitungszeit, Transportzeit und Liegezeit. Lange Durchlaufzeiten entstehen neben den Liegezeiten durch zu lange Maschinenrüstzeiten.

Die Rüstzeit umfasst dabei die gesamte Stillstandszeit zwischen der Produktion des letzten Gutteils eines Produkts und dem Zeitpunkt, von dem an Gutteile des nächsten Produkts hergestellt werden. Das höchste Ziel ist demnach die Reduzierung der Maschinenstillstandszeit. Sie können sie durch Teamarbeit und  schichtübergreifende Standardisierung der Prozessabläufe erreichen.

Sehen Sie unsere YouTube-Videos dazu:

Durchführen einer SMED-Analyse (Schnelles Rüsten) mit TimeStudy

Rüst- / SMED-Analyse mit der ActionCam

Lassen Sie sich unsere Vorgehensweise näher erläutern… oder fragen Sie gleich unverbindlich einen SMED Workshop an.

Funktionen für einfache Zeitaufnahmen

TimeStudy Basismodul für effektive Zeitaufnahmen

Das TimeStudy Basismodul für effektive Zeitaufnahmen beruht auf der bekannten Windowswelt und kann neben Laptops und PCs ebenfalls auf Tablets genutzt werden. Per Tablet, am besten einem MS Surface Pro, können sowohl die Aufnahme als auch die Auswertung ganz praktisch an einem Gerät erfolgen.

Die weiteren Vorteile liegen in seiner einfachen sowie praxisgerechten Handhabung, und es kann natürlich streng nach REFA genutzt werden (z. B. für Verteilzeitaufnahmen). Es enthält integrierte Berichte sowie grafische Auswertungen. Zudem ist ein direkter Datenexport nach MS Excel, inkl. Dashboards, möglich. Außerdem können Sie die Daten in das Modul Zeitbausteine exportieren, wenn Sie Zeitdaten verwalten und Prozesse modellieren oder kalkulieren möchten.

Das TimeStudy Basismodul für effektive Zeitaufnahmen funktioniert für bis zu fünf Uhren gleichzeitig und ist ohne Vorbereitung sofort einsatzbereit. Im Automodus kann man automatisch den nächsten Ablaufabschnitt anwählen, und es gibt Shortcuts für häufig benutzte Tastenkombinationen. Mit dem Windows-Journal können Sie handschriftliche Notizen zur Analyse erfassen oder mit der integrierten Spracheingabe die Prozessschritte sogar einlesen.

Lassen Sie sich unverbindlich beraten.

Tubodatenermittlung

Steht Ihr Unternehmen vor der Ermittlung von Vorgabezeiten, d. h. die Daten für die Kalkulation und Kapazitätsplanung zu aktualisieren, und das in möglichst kurzer Zeit?

Diese Möglichkeit bietet die TimeStudy Turbodatenermittlung. Sie besteht aus vier Elementen: dem Abstimmungsworkshop, dem anschließenden Filmen der Prozesse, der Auswertung der Filme im Büro und der Datenaufbereitung und -übergabe. Dieses Vorgehen erhält seinen besonderen Mehrwert durch den Bericht zu Schwachstellen und Potentialen, die während der Analyse durch die Berater erkannt werden.

Das Projekt beginnt mit dem Abstimmungsworkshop. Dieser Workshop dient insbesondere dazu, ein einheitliches Verständnis der Zeitarten zu sichern. Im nächsten Schritt werden die im Abstimmungsworkshop festgelegten Prozesse gefilmt. Die Mitarbeiter werden vorher von den Führungskräften informiert und das Einverständnis der Mitarbeiter wird eingeholt. Beim Filmen werden nach Möglichkeit nur die Hände gefilmt. Bei der Verwendung einer Kopf-Kamera (GoPro) wird die Anonymität des Mitarbeiters gewährt. Je nach Verwendungszweck kann die Anzahl der zu filmenden Zyklen schwanken. Im Zyklusbereich zwischen 5 und 15 Minuten können wir 7-10 Filme je Tag auswerten (3 Zyklen je Film). Das Filmen kann durch Mitarbeiter des Unternehmens (nach vorheriger Einweisung durch TimeStudy) oder durch die Berater von TimeStudy erfolgen.

Das Auswerten der Filme erfolgt in der Regel im Büro von TimeStudy. Es ist jedoch sinnvoll, die ersten Auswertungen gemeinsam mit einem Spezialisten des Unternehmens durchzuführen, um einen einheitlichen Sprachgebrauch sicher zu stellen. Der Aufwand für die Auswertung der Filme hängt stark von der gewünschten Detaillierung der Abläufe ab. Wir empfehlen mindestens die Unterscheidung wertschöpfender (Hauptzeiten) und nicht wertschöpfender (Nebentätigkeiten, Unterbrechungen, Störungen) Tätigkeiten.

Die ausgewerteten Daten der Videoanalyse können im Zuge der Turbodatenermittlung auf Wunsch SAP-gerecht aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.

Während der Video-Auswertung erkannte Schwachstellen und Potentiale werden von den Beratern von TimeStudy dokumentiert und in einem gesonderten Abschlussbericht übergeben.

Lassen Sie sich beraten.

Turbodatenermittlung

Ermittlung von Vorgabezeiten

Die Ermittlung von Vorgabezeiten hat das Ziel, die Auslastung der Mitarbeiter beurteilen zu können und Optimierungspotenziale zu finden. Wichtig ist, zuerst konkrete Vorgabewerte je Arbeitsablauf zu ermitteln, um eventuelle Störgrößen im Arbeitsablauf zu identifizieren.

In einem Projekt in Ihrem Unternehmen zeigt TimeStudy Ihnen Potenziale und Handlungsempfehlungen auf, indem die IST-Situation mit den Vorgabewerten abgeglichen wird. Dann wird ein Planzeitenkatalog für die Kalkulation zukünftiger Produktionen nach Einflussgrößen aufgebaut.

Die Bewertung der Anwendbarkeit eines Systems vorbestimmter Zeiten für den Helferbereich als Alternative zu kontinuierlichen Aufnahmen beinhaltet ein Herunterbrechen der erfassten Zeiten auf Teiltätigkeiten, die dann wieder zu Vorgabezeiten anderer Artikel kombiniert werden können. Auch für weitere Bereiche des Unternehmens kann eine Bewertung der Anwendbarkeit von Vorgabezeiten erfolgen.

Zudem ist auch eine Bewertung der Ergonomie und Arbeitsplatzgestaltung eine sinnvolle Ergänzung.

Als Ergebnis der Analyse werden auch Maßnahmen zur Vermeidung von Stillständen in der Anlage ergriffen – sollten diese vorliegen. Ein visuelles oder akustisches System meldet Störungen und eine Taskforce zur schnellen Behebung sowie ein Shopfloor-Management werden schichtübergreifend eingeführt.

Rufen Sie uns an und erfahren Sie mehr 02306 9254000.

Zeitaufnahmen per Videoanalyse statt Stoppuhr

Zeitaufnahmen per Videoanalyse statt Stoppuhr aufzunehmen, ermöglichen es, die Zeiten am Computer zu messen und auszuwerten. Dadurch entsteht eine wesentlich geringere Belastung der Mitarbeiter durch die Anwesenheit der Zeitnehmer.

Da Unternehmen sich ständig an neue Gegebenheit anpassen müssen und um in diesem Wettbewerb zu bestehen, braucht jedes Unternehmen schlanke Prozesse, eine hohe Produktivität sowie möglichst wenig Verschwendung. Daher gilt es, die Prozesse stetig weiter zu entwickeln und zu optimieren, um die höchstmögliche Effizienz und Wirtschaftlichkeit herauszuholen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt jedes Unternehmen eine verlässliche Datenbasis. Diese Daten können auf verschiedene Weise erhoben werden:

Datenerhebung mit der TimeStudy T1 Videoanalyse:

  • zeitsparend
  • variable Gestaltung der Zeitaufnahme in Abhängigkeit vom Verwendungszweck
  • jede Wiederholung erfolgt unter denselben Bedingungen
  • Datenauswertung mit dem Optimierungsgedanken

Datenerhebung mit einer Stoppuhr:

  • zeitaufwändig
  • Ergebnis stark abhängig von der Erfahrung des Zeitnehmers
  • jede Wiederholung erfolgt unter anderen Bedingungen
  • Datenauswertung nicht mit dem Optimierungsgedanken
Bei Zeitaufnahmen per Videoanalyse statt Stoppuhr gehen Sie wie folgt vor:
  • Ablauf filmen
  • am Computer Zeiten messen, auswerten
  • Ergebnisse diskutieren
  • Verbesserungsmaßnahmen festlegen
  • Standardablauf bestimmen
  • Abläufe dokumentieren (Bilder, Videos)
  • Erstellen von Lehrfilmen (in beliebiger Sprache und Texte zu Sequenzen hinterlegen)
  • Veränderungen am Arbeitsplatz umsetzen
  • Standardablauf einüben
  • neuen Standardablauf filmen
  • Videofilm am Computer auswerten

Im Ergebnis erhalten Sie neue Vorgabezeiten und optimale Abläufe. Sie verfügen über eine neue, solide Datenbasis, die mehr ist als eine einfache Zeitaufnahme per Stoppuhr:

  • Effiziente Grundlage für die Identifizierung von Optimierungsansätzen gemeinsam mit allen betroffenen Mitarbeitern (KVP, Kaizen, TQM)
  • Besonders geeignet für Rüst-Workshops (Schnelles Rüsten, SMED) und zum Erfassen kurzzyklischer Abläufe bei ständigen Produktwechseln
  • Über die Eingabe verschiedener Stellhebel-Werte (z.B. Fertigungsmenge, Investitionskosten, zu erwartende Ratiopotentiale usw.) werden vom Modul Videoanalyse direkt die Potentiale und die Amortisationszeit notwendiger Investitionen berechnet
Die moderne Software ist einfach bedienbar und erleichtert Ihnen die Datenerhebung und Auswertung wesentlich durch:
  • hohe Genauigkeit der Messung der Abläufe am Computer durch exakte Bildeinstellung
  • beliebige Wiederholbarkeit der Bildsequenzen und Anzahl der Messungen und Möglichkeit der Einzelbewertung jedes Ablaufabschnitts
  • direkten Abruf der einzelnen Videosequenzen mit Hilfe der gespeicherten Start- und Endzeiten des jeweiligen Ablaufabschnitts
  • bequeme Weiterverarbeitung der Ergebnisse in Standardarbeitsblättern, z.B. in Excel, die Texte können automatisch in mehr als 100 Sprachen übersetzt werden
  • Erstellen von Lehrfilmen und Arbeitsanweisungen
  • Erfüllung der Anforderungen nach REFA (Epsilonwert, Leistungsgradbeurteilung, Deckblatt mit Aufnahmedaten usw.)
  • Fokus auf die Hände oder nachträgliche Anonymisierung der gefilmten Personen

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