Prozessoptimierung

Prozessoptimierung per Videoanalyse

Die Prozessoptimierung per Videoanalyse ist ein sehr effektives Tool, wenn die gefilmten Mitarbeiter einverstanden sind und in einem anschließenden Workshop in die Ideenfindung zur Optimierung der Abläufe eingebunden sind. Wichtig ist, dass sie sich durch entsprechende Betriebsvereinbarungen geschützt fühlen. Dazu ist auch die automatische Verpixelung von Köpfen und Gesichtern möglich. Zudem dürfen Zeitdaten, die per Videoanalyse erhoben wurden, nicht für die Entgeltfindung eingesetzt werden. Produktivitätspotentiale von 30% und mehr werden häufig allein über die Ideen der Mitarbeiter erschlossen.

Neben der Bestimmung des Verwendungszwecks sind weitere Überlegungen im Vorfeld sinnvoll. Zum Beispiel sollten langlaufende Prozesse für die Analyse in kürzere Teilabschnitte unterteilt werden. Dann beginnt man die Analyse mit dem wichtigsten, zeittreibendsten oder die nachfolgenden Prozesse am meisten beeinflussenden Teilprozess. Lesen Sie mehr dazu in unserem Ratgeber Videoanalyse.

Der große Vorteil der Videoanalyse ist, dass Sie Verschwendung und Wertschöpfung im Produktionsprozess sichtbar machen. Sie werten die Produktionsprozesse aus, indem Sie Potenziale ermitteln und Maßnahmen festlegen. Außerdem können Sie die Ergonomie bewerten und Lehrfilme zur Standardisierung der Prozessabläufe erstellen. Und des Weiteren können Sie Arbeitsanweisungen, Montageanweisungen sowie Arbeitspläne im Modul Zeitbausteine anfertigen, visualisieren und per Translator übersetzen lassen.

 

Rüstzeitoptimierung durch Schnelles Rüsten – SMED

Die Rüstzeitoptimierung durch Schnelles Rüsten – SMED (Single Minute Exchange of Dies) genannt – reduziert die Rüstzeit von Maschinen. Indem Rüstzeiten auf unter 10 Minuten gesenkt werden, wird die wirtschaftliche Produktion kleiner Losgrößen in modernen Fertigungsunternehmen ermöglicht und erst rentabel. Durch lange Maschinenstillstände wird dies verhindert, da zu hohe Kapazitäten beansprucht werden.

Mittels einer intelligenten Organisation, Teamarbeit und standardisierter Abläufe wird die Rüstzeitoptimierung durch SMED erfolgreich im Unternehmen implementiert, da sie Stillstände entscheidend reduziert und so die Reaktionsmöglichkeit auf Kundenanfragen erhöht.

Die Maschinenstillstandzeiten werden mittels SMED, je nach Ausgangslage um mindestens 25 %, gesenkt. Das steigert die Produktivität und reduziert Lagerbestände, da kleine Losgrößen wirtschaftlicher werden. Denn es müssen nicht mehr große Mengen auf Lager produziert werden. Die Maschinen stehen durch SMED nicht lange für den Werkzeugwechsel still. Daher beschleunigt Schnelles Rüsten den gesamten Produktionsfluss, da weniger halbfertige Erzeugnisse zwischen den Arbeitsstationen lagern.

Zudem optimiert SMED die Durchlaufzeiten und lastet Kapazitäten besser aus, wofür eine Unterteilung in internes (Maschinenstillstand) und externes Rüsten (während die Maschine arbeitet) stattfindet. Die am Ende der Rüstzeitoptimerung durch Schnelles Rüsten – SMED erfolgenden standardisierten Abläufe reduzieren zudem Fehler und senken die Herstellkosten.

SMED – Workshop

Wenn Sie die TimeStudy T1 Videoanalyse für Rüstworkshops einsetzen, wird jede Art der Verschwendung auf Basis der Videos visualisiert. Das vereinfacht eine Analyse im Team. Sie legen Maßnahmen fest und gruppieren sie nach der Methode der EKUV-Analyse (Eliminieren, Kombinieren, Umstellen, Vereinfachen). So können Sie die Ergebnisse des SMED Workshops zugleich repräsentativ für die Bereichs- oder Geschäftsleitung darstellen.

Wir informieren Sie gern ausführlich, kostenlos und unverbindlich.

Lehrfilme und Best Practice

Lehrfilme und Best Practice Beispiele helfen bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter und überwinden zudem Sprachbarrieren.

Idealerweise entstehen Lehrfilme und Best Practice Beispiele unter aktiver Beteiligung der Mitarbeitenden. Dadurch werden sie motiviert, bestehende Abläufe zu hinterfragen und zu verbessern. Auf Basis realer Prozesse und objektiver Daten können dadurch auch Optimierungspotenziale erkannt, diskutiert und in optimierte Abläufe überführt werden.

Die Filme sind vielseitig einsetzbar, beispielsweise als Arbeits- und Schutzanweisungen, Produkt- oder Prozessbeschreibungen sowie für Reparaturen und Instandhaltung. Gleichzeitig unterstützen sie die unternehmensweite Standardisierung, da Inhalte anschaulich und flexibel auf verschiedenen Geräten abrufbar sind. Köpfe und Gesichter können in den Filmen natürlich verpixelt werden.

Zusätzlich können Lehrfilme erweiterte Inhalte bieten, wie aus einem oder mehreren Videos zusammengeschnittene Soll-Abläufe, erläuternde Texte und Kommentare, Soll-Ist-Vergleiche sowie Zusammenfassungen wichtiger Prozessschritte und Zeiten.

Dabei gehen Sie wie folgt vor:

1. Schritt: Prozessanalyse und Dokumentation mit der TimeStudy T1 Videoanalyse Software

2. Schritt: Erstellen der mehrsprachigen Texte für den Best Practice Film über Translatoren

3. Schritt: Einfache Übernahme der Texte in das Videobearbeitungsprogramm Corel VideoStudio

4. Erstellen des Videofilms

Gern beraten wir Sie zu Lehrfilmen und Best Practice Beispielen.

Zeitaufnahmen nach REFA oder Lean

Das TimeStudy Basismodul verbindet verschiedene Themen/Einsatzmöglichkeiten. Es ist ein Tool, das Sie sowohl nach REFA, als auch in Lean- und KVP-Projekten einsetzen können, und mit dem die Aufnahme und Auswertung an einem Gerät erfolgt.

Das TimeStudy Basismodul verbindet REFA, Lean und MTM. Die Datenerfassung ist mit bis zu fünf Uhren möglich, rationell gestaltet und hervorragend strukturiert. Denn ein Process Flow führt Sie zeitsparend durch das Programm. Es ermöglicht:

  • Zeitaufnahmen nach REFA
  • Ablaufanalysen nach REFA
  • Verteilzeitstudien nach REFA
  • Multimomentaufnahmen nach REFA
  • LEAN-Projekte, z.B. Rüstworkshops und Wertstromanalysen
  • Planzeitbildung

Die Zeitaufnahmen erfolgen nach REFA, so sind auch Verteilzeit­aufnahmen durchführbar. Es verfügt über integrierte Berichte und grafische Auswertungen mit einer direkten Office-Anbin­dung. Besonders praktisch ist der direkte Datenexport nach MS Excel, der das Erstellen von firmenspezifischen Berichten oder Diagrammen ermöglicht und der einfache Export in das optionale Modul Zeitbausteine für Austaktung, Zeitdaten­verwaltung und Prozessmodellierung oder Kalkulation.

Im Automodus können Sie automatisch die nächsten Ablaufabschnitte auswählen und während der Zeitaufnahme Kommentare mit Tastatur, Stift (beim Tablet-PC) oder Maus hinterlegen. Es gibt Shortcuts für häufig benutzte Tastenkombina­tionen, und alle Informationen stehen sofort in digitaler Form zur Verfügung.

Für die Zeitaufnahmen nach REFA oder Lean können Sie auch Maßnahmen zur Optimierung der Prozessabläufe direkt nach der Zeitaufnahme oder Prozessanalyse in TimeStudy-T1 anlegen.

Jedem Ablaufabschnitt/Prozessschritt können mehrere Maßnahmen zugeordnet werden. Die Maßnahmen können durch Anwendung der EKUV-Definitionen gruppiert werden. Durch einen Klick auf das Print-Icon werden die hinterlegten Maßnahmen direkt in eine Excelvorlage exportiert, in der die Maßnahmen angepasst, ergänzt und vervollständigt werden können. (EKUV: E=Eliminieren, K=Kombinieren, U=Umstellen, V=Vereinfachen)

Erfahren Sie mehr und sprechen Sie uns an.

Erstellen von Planzeiten

Erstellen von Planzeiten

Das Erstellen von Planzeiten mit mehreren Einflussgrößen

Unternehmen benötigen verlässliche Daten für die Kalkulation oder Arbeitsplanung, da ohne Kenntnis dieser Daten Kosten und Planwerte schnell aus dem Ruder laufen können.

Für viele Prozessabläufe, in denen die Geometrien und Fertigungsverfahren der Bauteile gleich oder sehr ähnlich sind, können Sie auf Basis bereits vorhandener Zeitdaten Planzeiten erstellen. Denn im TimeStudy T1 Basismodul oder der TimeStudy T1 Videoanalyse können Sie Einflussgrößen wie Länge, Breite, Gewicht etc. für die Berechnung von Planzeiten hinterlegen. Die Daten können nach der Durchführung der Zeitstudie in das Modul TimeStudy T1 Zeitbausteine exportiert werden. Dort werden die Daten aus den Zeitaufnahmen klassifiziert (Zeitaufnahme- und Zeitbausteincode). Dann können Sie sie unternehmensweit auch anderen Abteilungen, zum Beispiel der Kalkulation oder Disposition, zur Verfügung stellen.

Vorgehensweise und Funktionen

Ordnen Sie jeder Einzelzeit aus den Zeitaufnahmen bis zu fünf Einflussgrößen zu. Auf Basis der automatisch berechneten Regressionswerte können Planzeiten für Kalkulationsberechnungen verwendet werden, denen keine gemessenen Zeiten aus Zeitaufnahmen zu Grunde liegen. Über das Bestimmtheitsmaß R-Quadrat, das „Gütemaß der Regression“, wird die Güte der Streuung der Daten zur Regressionsgeraden bezeichnet. Je höher der Wert R-Quadrat, desto höher ist die Güte der berechneten Planzeitwerte.

Die Basisdaten für die Planzeitberechnung können Sie direkt aus dem TimeStudy T1 Basismodul oder der Videoanalyse übernehmen. Alternativ können Sie die Daten aber auch von Hand in TimeStudy T1 Zeitbausteine eintragen, um Planzeitwerte zu berechnen.

Die berechnete Planzeitformel wird für die wiederkehrende Verwendung gespeichert und kann für spätere Berechnungen von Planzeiten wieder aufgerufen werden.

Wir unterstützen Sie gern.

Rüstzeitoptimierung

SMED Analyse mit ActionCam

SMED – Analyse mit ActionCam – Ideal, wenn Sie Potentiale im Bereich der Rüstprozesse aufdecken wollen, um die Produktivität durch Reduzierung der Maschinenstillstandzeiten, eine Verringerung der Durchlaufzeiten und den optimaleren Einsatz der Mitarbeiter zu erhöhen. Die Videoanalyse ist das effizienteste Tool, um Vorgänge zu visualisieren und Verschwendung aufzuspüren.

Vorgehen bei der SMED Analyse

Um die Akzeptanz von Videoaufnahmen zu erhöhen, filmen die Mitarbeiter den Rüstablauf mit einer ActionCam. Denn so werden ausschließlich die Arbeitsvorgänge gefilmt, die Mitarbeiter selbst bleiben unsichtbar. Die Abläufe und Verschwendungen werden mit Spaghetti-Diagrammen und Ablaufbeschreibungen dokumentiert. Anschließend analysieren Sie den Prozess nach der Lean-Methode auf Basis der Wertschöpfungsbetrachtung im Team. Es wird eine EKUV*-Analyse durchgeführt und Sie finden dadurch Optimierungspotentiale im Arbeitsablauf. (* E = Eliminieren, K = Kombinieren, U = Umstellen, V = Vereinfachen)

So können Sie mit kurzen Rüstprozessen auch kleine Losgrößen wirtschaftlich herstellen, denn Sie senken die Maschinenstillstandzeiten mit Hilfe einer SMED Analyse um durchschnittlich 30 % – je nach Ausgangsbasis.

Vorteile einer ActionCam
  • Flexibler Einsatz und schnell einsatzbereit
  • Über Clip an Helm oder Mütze zu befestigen, ggf. auch per Bauchgurt
  • Kein zusätzlicher Kameramann erforderlich
  • Anonymität des gefilmten Mitarbeiters
  • Leichte Steuerung
  • Check des Videobildes über Smartphone oder Tablet-PC
  • Qualitativ hochwertige Filme und Fotos
  • Kostengünstig

Sie erzielen im Endeffekt eine höhere Produktivität durch die optimierten Abläufe, können flexibler auf Kundenwünsche reagieren und werden wettbewerbsfähiger.

Gern könne wir Ihnen auch einen SMED-Workshop anbieten oder lesen Sie mehr in unserem SMED-Ratgeber.

Kontaktieren Sie uns – ganz unverbindlich.

Videoanalyse mit einer ActionCam

Videoanalyse und Betriebsrat

Videoanalyse und Betriebsrat – Das geht durchaus zusammen. Wichtig ist einfach, dass Sie bei der Planung von Videoanalysen von Anfang an alle Mitarbeiter und den Betriebsrat einbeziehen, damit die Videoanalyse von allen gemeinsam besprochen und akzeptiert wird. TimeStudy stellt dazu Betriebsvereinbarungen zur Verfügung.

Vielfach stellen sich Fragen, die wir im Vorfeld gemeinsam mit allen Beteiligten klären: Wofür wird überhaupt eine Videoanalyse gebraucht? Soll eine Überwachung stattfinden? Wer hat Zugang zu den Filmen? Wie lange und wo werden sie aufbewahrt?

Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass sich die Videoanalyse für viele Unternehmen als unverzichtbares Tool in der Prozessanalyse und Prozessoptimierung erwiesen hat. Unternehmen müssen konkurrenzfähig bleiben und benötigen aussagekräftige Ergebnisse für nachhaltige Verbesserungen.

Ein Vorteil von TimeStudy T1 ist, dass die Software windowsbasiert läuft und auf allen Windows-Versionen ab Win7 läuft. Deshalb können ebenso die Mitarbeiter auf Shopfloor-Ebene sie nach einer kurzen Einarbeitung mit Hilfe eines Process Flows, der durch die Analyse führt, selbständig anwenden. Wenn Sie zum Beispiel die GoPro-Kameratechnik nutzen, filmen Sie Prozesse sogar anonym, da der Fokus rein auf den Händen liegt. Dann ist auch der persönliche Datenschutz gewährleistet. Sollten jedoch Köpfe oder Gesichter zu erkennen sein, können sie mit TimeStudy automatisch verpixelt werden.

Lassen Sie sich beraten.

TimeStudy Software

Software zur Produktionsoptimierung

Die Software zur Produktionsoptimierung von TimeStudy umfasst sechs eng miteinander verbundene Module – die Grundlage ist das Basismodul. Damit werden alle wesentlichen Aufgabenstellungen im Bereich Zeiterfassung und Optimierung auf Basis von Zeitdaten abgedeckt.

Wenn sich Entlohnungs­fragen stellen, Sie Ablaufanalysen, Vorgabezeiten, Verteilzeitstudien, Multimomentaufnahmen, Zeiten für REFA-konforme oder Lean-Projekte (Rüstworkshops und Wertstromanalysen) ermitteln müssen, Linien austakten oder Zeitdaten zu Planzeiten (Zeitbausteinen) zusammenfassen wollen, dann können Sie Zeitaufnahmen rationell mit dem TimeStudy Basismodul durchführen.

Wie funktionieren Zeitaufnahmen mit der TimeStudy Software?
Datenerfassung:
  • Idealerweise mit Tablet-PC
  • Eingaben mit Tastatur, Stift oder Maus
  • Bis zu 5 Uhren gleichzeitig
  • Ohne Vorbereitung sofort einsatzbereit
  • Im Automodus automatisch den nächsten Ablaufabschnitt anwählen
  • Shortcuts für häufig benutzte Tastenkombinationen
REFA-Anforderungen:
  • Unveränderliches Uhrprotokoll
  • Mitlaufender Epsilonwert
  • Erweiterte Ablaufabschnittsbeschreibung, Einflussgrößen, Bezugsmengen
Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für die Videoanalyse?
  • Untersuchung logistischer Prozesse (z.B. Materialbewegungen, Liegezeiten, Umlagerungen, Wegezeiten, Auslastung von Transportmitteln usw.)
  • Untersuchungen technischer Prozesse (z.B. schnell ablaufender und störanfälliger Prozesse)
  • Untersuchungen von Rüstprozessen und Arbeitsabläufen in der Fertigung und Montage
  • Standardisieren von Arbeitsabläufen durch visuellen Wissenstransfer (Lehrfilme)
  • > Filmen per ActionCam mit Fokus auf den Händen oder nachträgliche automatische Verpixelung von Gesichtern und Köpfen
Auswertung von Zeitaufnahmen und Videoanalysen:
  • Integrierte Standardreports nach REFA und Lean
  • Datentransfer in .xls, .rtf und .txt
  • Verwendung eigener firmenspezifischer Excelvorlagen via Excel-Exportkonfigurator
  • Erstellung von Arbeitsanweisungen
Sprachen:
  • Deutsch, Englisch, Polnisch
  • Weitere Sprachen jederzeit möglich
Process Flow: Zeitaufnahmen nach REFA oder LEAN

Einfach anklicken und zur gewünschten Aktion gelangen –

So kann jeder Mitarbeiter Zeitaufnahmen oder Videoanalysen durchführen.

 

 

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an – Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich.

SMED - TimeStudy T1 Treppenstufendiagrammnach einer SMED-Analyse

SMED – Den Fertigungsfluss aufrecht erhalten

SMED – Den Fertigungsfluss aufrechterhalten, indem Rüstzeiten im Sinne von SMED (Single Minute Exchange of Die – Werkzeugwechsel im einstelligen Minutenbereich) reduziert werden. Denn das Unternehmen will doch gerade in diesen kostenintensiven Zeiten besser im Wettbewerb bestehen. Dabei sind weniger unproduktive Maschinenstillstandzeiten und schnelle, sichere, effiziente Produktionswechsel das Ziel, das Sie mit technischen und organisatorischen Maß­nahmen erreichen können. Genau dies soll dazu führen, dass Sie weniger Stress haben, und deshalb ist die richtige Team-Kommunikation und Vorbereitung sehr wichtig.

Was bringt SMED?

Rüstzeiten optimieren heißt Leistungs­steigerungen in der Produktion zu erreichen, indem Losgrößen reduziert, die Durchlaufzeit optimiert, Kapazitäten ausgelastet und die Produktionskosten minimiert werden. Denn standardisierte Abläufe reduzieren Fehler und senken Herstellkosten.

SMED – das Schnelle Rüsten – ist somit eine wirkungsvolle Maßnahme, um dauerhaft mehr Output zu erreichen. TimeStudy zeigt Ihnen (im Idealfall mittels Videoanalyse), wie Sie in kürzester Zeit mit Ihrem Team die OEE (Gesamtanlageneffektivität) und somit die Produktivität erhöhen können. Denn je länger der Maschinenstillstand dauert, desto kostenintensiver ist er.

Wichtig ist das Unterteilen des Rüstprozesses in internes (Maschine nicht in Betrieb) und externes Rüsten (Maschine in Betrieb). Und Rüstwagen sowie Werkzeugvorlagen zur schnellen Auffindbarkeit der erforderlichen Gegenstände bieten viele Vorteile, um den Arbeitsplatz effizienter, ergonomischer, sicherer und damit produktiver zu gestalten.

Ergebnis von SMED

Sie steigern durch SMED die Maschinen­verfügbarkeit und erreichen hierdurch eine Pro­duktivitätssteigerung von mindestens 30% (je nach Ausgangssituation auch mehr). Somit sinken die Kosten, die Lieferzeiten für Ihre Kunden verkürzen und die Umlaufbestände reduzieren sich.

Sehen Sie unsere kurzen YouTube-Filme:

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder fragen Sie einen SMED-Workshop an.

Modellieren von Zeitdaten Zentrale Verwaltung von Zeitdaten

Modellieren von Zeitdaten

Das Modellieren von Zeitdaten gelingt mit dem TimeStudy Zeitbausteine Tool, d. h. den Planzeiten nach REFA. Und dabei ist es egal, woher Ihre Zeitdaten stammen. Wir finden eine Lösung, wie wir sie in TimeStudy-T1 Zeitbausteine importieren können.

Ihr Vorteil ist, dass Sie die Daten zu Zeitbausteinen, also Planzeiten, zusammenfassen und zentral verwalten können. Damit lassen sich Ihre Produktionslinien sehr schnell austakten und Sie können leicht auf Änderungen reagieren. Jeder Einzelzeit aus den Zeitaufnahmen können Sie bis zu fünf Einflussgrößen zuordnen. Denn auf Basis der automatisch berechneten Werte können Planzeiten für die Berechnung von Kalkulationen verwendet werden, denen keine gemessenen Zeiten aus Zeitaufnahmen zugrunde liegen. Die berechneten Planzeiten können Sie ebenfalls für Prozesszeiten nutzen, zu denen keine realen Zeitaufnahmen vorhanden sind. Das bedeutet, dass Planzeiten besonders für neue Kalkulationen oder für neu zu erstellende Arbeitsplanzeiten sehr effizient sind.

Ideal ist das Zeitbausteine Tool auch, wenn Sie alle Fertigungs- und Montagedaten überblicksartig und grafisch aufbereitet zur Verfügung haben möchten. Außerdem lassen sich damit visualisierte, digitale Arbeitsanweisungen, Arbeitspläne und Montageanweisungen erstellen, die Sie, zum Beispiel zur Einarbeitung neuer, noch deutschlernender Mitarbeiter, automatisch in gängige Sprachen übersetzen lassen können.

Prozessorientierte Zeitaufnahmen und ein Tool, das die Gegebenheiten eindeutig veranschaulicht, helfen Ihnen dabei, Ihre Prozesse so zu gestalten, dass Sie stets den Überblick behalten.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie genauere Informationen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!